bauherr: zoologischer garten köln ag bauvolumen: 31.170
m2 wettbewerb 8/99 ankauf
fossil
der elefant, ein koloss, ein monument der evolution, manifest im jetzt.
eine spur aus der vergangenheit.
das elefantenhaus, ein abbild dieser erstarr-ten manifestation, ein
abdruck im terrain unserer zeit.
wendepunkt
das elefantengehege markiert den wende-punkt des rundweges durch den
zoo. das elefantenhaus, ein runder monolith, akzen-tuiert dies.
steppenlandschaft
das gehege, eingeschnitten in die park-landschaft des zoos, weitet
sich als step-penlandschaft.
lehmkuppen erheben sich aus den begren-zenden wasserläufen und
sandmulden. wasser trennt die gehege, mal unsichtbar unter der wasseroberfläche,
mal akzentuiert als erlenbestandene wasserkante. massive brücken
dienen zu zeiten der musth als tore.
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ring
der ring des elefantenhauses prägt sich in die karg hügelige
landschaft.
durchlässig aussen durch eine gleichmäs-sig enge reihung
von schlitzen, geweitet für durchgänge. fest verglast nur
für besucher und boxen, klimatischen schutz bietend.
eine kranbahn entlang des rings versorgt innere und äussere futterstellen,
bündelt die servicefunktionen.
blätter-dach
das innengehege im inneren des rings, ein geschütztes aussen.
landschaft, wasser, luft und boden dringen durch die zugänge
hinein. leicht überdacht nur, transparent und luftig. holzpaneele
ver-schiedenen formats spenden vielgestaltigen schatten, kühle
inseln.
materie
die struktur aus starkwandigem beton bietet den elefanten die nötige
robustheit und dauerhaftigkeit. beheizt durch rohr-schlangen, strahlt
sie die nötige wärme aus. holzimplantate als flexible ergänzung
tren-nen bereiche, bilden tore und futterstellen. das innere überdacht
mit glas, mit stahl-seilen unterspannt. ein see changierender reflexe.
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